Festliche Gala mit glücklichen Siegern

2022 wurde nach drei Jahren Pause der Deutsche Spielepreis wieder im Rahmen einer festlichen Gala im der Essener Messe verliehen. 2020 und 2021 war diese Präsenzveranstaltung coronabedingt ausgefallen.

Spielepreis22So trafen sich nach längerer Pause am Vorabend vor Messebeginn zahlreiche Gäste im Saal „Europa“ um der feierlichen Preisverleihung beizuwohnen. Zu Beginn bedankte sich Dominique Metzler bei einigen Weggefährten und zuverlässigen Mitarbeitern für die Unterstützung – aktuell sowie über viele Jahre hinweg – mit einem großen Blumenstrauß. Dabei hat die langjährige Messeveranstalterin durchaus die eine oder andere Träne im Auge.

Sie nutzte die Gelegenheit auch, um noch einmal an die Anfänge der Messe zu erinnern, die ursprünglich als kleines Spielertreffen in der Volkshochschule Essen ins Leben gerufen wurde.

Ehrung der Preisträger

Danach übernahmen der Pressesprecher des Friedhelm Merz Verlags, Frank Zirpins, sowie Dirk Stolzenberg die Moderation für die Verleihung der Auszeichnungen. Als erster Programmpunkt stand die Vergabe des Preises innoSpiel an. Der Preisträger war bereits am Vormittag während der Pressekonferenz verkündet worden: Takashi Saito mit seinem Rap-Spiel „Hey Yo“. Die Vergabe des Preises übernahm der Essener Bürgermeister Rudolf Jelinek im Namen der Stadt. Im Saal gab es dann ein wenig Gelächter: Üblicherweise werden die Siegerspiele auf der Bühne in Form von Großpackungen präsentiert. Der Verlag Oink Games wich jedoch nicht von seiner Idee der kleinen Schachteln ab, für die er schließlich so bekannt ist. Getreu dem Motto:  „never change a running system“. So stand am Ende ein etwa zwölf mal sieben Zentimeter große Spielepackung auf der übergroßen Präsentationssäule.

Danach ging es wie üblich Schlag auf Schlag: Die Preisträger der Plätze Zehn bis Vier des Deutschen Spielepreises kamen nacheinander auf die Bühne, um sich ihre Urkunden abzuholen. Nach einem ersten Gruppenfoto kamen nun unter Fanfarenklängen die Plätze zwei und drei des Spielepreises auf die Bühne, bevor der Sieger geehrt wurde: „Arche Nova“ von Mathias Wigge, erschienen im Feuerland Verlag. Der Verlag hat damit nach 2013 und 2019 zum dritten Mal den ersten Platz belegt. Und im Übrigen die meisten anderen Plätze auch bereits einmal – mit Ausnahme von Platz sechs. Das soll das erklärte Ziel der kommenden Jahre sein: Jeden Platz mindestens je einmal belegt haben.

Ein Kinderspiel als Ableger

Zuletzt wurde Deutsche Kinderspielepreis verliehen. Er ging in diesem Jahr an „Mit Quacks und Co. nach Quedlinburg“ von Wolfgang Warsch, erschienen bei Schmidt Spiele. Das Spiel ist eine kindgerechte Version des Erfolgstitels „Die Quacksalber von Quedlinburg“. Nach einem weiteren Gruppenfoto begann der lockere Teil des Abends. Hauptgesprächsthema an den Tischen: natürlich Brettspiele.

Die Liste der Sieger 2022 in der Übersicht:

  1. Arche Nova von Matthias Wigge (Feuerland)
  2. Cascadia von Randy Flynn (Kosmos / Flatout Games / AEG)
  3. Dune Imperium von Paul Dennen (Dire Wolf / Vertrieb: Asmodee)
  4. Living Forest von Aske Christiansen (Pegasus Spiele)
  5. Die rote Kathedrale von Sheila Santos und Israel Cendrero (Kosmos Verlag und Devir Games)
  6. Witchstone von Martino Chiacchiera und Dr. Reiner Knizia (R&R Games / Huch!)
  7. Beyond the Sun von Dennis K. Chan (Strohmann Games)
  8. Scout von Kei Kajino (Oink Games)
  9. Golem von Flaminia Brasini, Virginio Gigli und Simone Luciani (Cranio Creations / Vertrieb: Asmodee)
  10. Terraforming Mars – Ares-Expedition von Jacob Fryxelius, Nick Little und Sydney Engelstein (Schwerkraft Verlag)

Kinderspielepreis: Mit Quacks und Co. nach Quedlinburg von Wolfgang Warsch (Schmidt Spiele)

innoSPIEL: Hey Yo von Takashi Saito (Oink Games)

Hier gibt es eine Bildergalerie der Preisverleihung.

Fotos: © spieledorf.net

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